Wenn Sie in Ihrem Haus zufrieden und sicher leben möchten, so sollten Sie einige Sicherheitsvorkehrungen treffen, um sich vor unerwünschten Besuchern zu schützen.
Es muss nicht immer viel Geld kosten, um die Einbrecher fernzuhalten, und auch alte Häuser lassen sich sehr gut aufrüsten, um vor eventuellen Einbrüchen geschützt zu sein, wobei das Nachrüsten teuerer ist. Besser ist es, direkt bei einem Neubau die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

Dabei sollten freistehende Einfamilienhäuser in einer ruhigen Lage besser gesichert werden als beispielsweise ein Reihenhaus.

Die meisten Einbrüche passieren über Fenster und Terrassentüren. Diese sollten also besonders geschützt werden; durch Sicherheitsglas, spezielle Beschläge und abschließbare Griffe.

Die so genannte Widerstandsklasse beschreibt die Hemmung des Fensters gegenüber der Einwirkung von Werkzeugen. Bei Einfamilienhäusern wird die Widerstandsklasse zwei empfohlen. Zusätzlich sollten die Fenster einen Aushebelschutz haben.

Wer eine Schiebetür im Erdgeschoss hat, der kann einfach einen Holzbalken in das Schiebelement legen, dadurch wird das Aufschieben der Tür von außen verhindert.

Auch für die Haustüre sollte mindestens die Widerstandsklasse zwei gewählt werden.
Am besten ist hier eine Mehrfachverriegelung, eine Verstärkung im Mauerwerk und Schutzbeschläge, die es dem Einbrecher schwer machen.

Auch Kellertüren und Kellerfenster werden oft als Einstieg in das Haus genutzt.
Diese lassen sich durch ebenfalls einbruchhemmende Türen und Fenster schützen, aber man kann auch ein Gitter von außen anbringen, was nicht nur sicher, sondern auch dekorativ ist.

Achten Sie auch auf Ihre Fenster im Obergeschoss. Liegt die Garage direkt unter einem Fenster? Da hat jeder Einbrecher ein leichtes Spiel. Aber auch Balkone und Dachfenster sind nicht immer sicher.

Eine günstige Methode, sich Einbrecher fern zu halten, ist ein Bewegungsmelder im Garten.
Die meisten Einbrüche geschehen in der Zeit von 21.00 bis 5.00 Uhr. Da Einbrecher nicht gerne beobachtet werden wollen, ist ein Bewegungsmelder mit Licht eine abschreckende Maßnahme.

Die meisten Einbrecher sind keine Profis, sondern Gelegenheitsdiebe. Machen Sie es den Eindringlingen möglichst schwer, oft können Sie schon so einen Einbruch verhindern.
Das gilt zum Beispiel auch für den Sommer, wo man einfach mal die Terrassentür offen stehen lässt, während man in der Küche arbeitet. Das kommt quasi einer Einladung nahe und die Diebe sind so schnell, dass Sie oft nicht einmal etwas mitbekommen.

Seien Sie auch im Alltag wachsam, langsam vorbeifahrende Autos mit fremden Kennzeichen sollten Sie im Auge behalten und dieses gegebenenfalls notieren. Behalten Sie auch die Häuser Ihrer Nachbarn im Auge wenn diese verreist sind, dann können Sie auch das Gleiche von ihnen erwarten, wenn Sie im Urlaub sind. Es gibt keinen besseren Wachhund als einen aufmerksamen Nachbarn.

Die Polizei bietet einen Sicherheitsservice an, bei dem ein Beamter zu Ihnen nach Hause kommt und nach einer Hausbesichtigung Hinweise zur weiteren Sicherheit in Ihrem Haus gibt. Dieser Besuch ist kostenlos und für die eigene Sicherheit sehr informativ. Dabei entdecken Sie vielleicht Dinge, an die Sie vorher überhaupt nicht gedacht haben.



Author:
Knox
Time:
Sunday, January 20th, 2008 at 8:49 pm
Category:
Vorbeugung
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